Herbstausblick 2025
Neuer Jahrgang, alte Herausforderungen?
Zwei Drittel der Vegetation sind nun schon vorüber, es geht mit großen Schritten Richtung Weinlese. Wird es wieder einen Turbo-Herbst wie 2019? Kommen große Regenmengen im August wie 2023? Wir wissen es nicht – müssen aber jetzt die Weichen stellen um exzellente, marktgerechte Weine zu produzieren.
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Weil Wetterfrösche keine Hellseher sind, müssen Landwirte Jahr für Jahr spekulieren: Der Ausgang der Lese ist ungewiss – dennoch lässt sich vieles schon jetzt mit Weitsicht planen, damit es im Herbst möglichst wenig unliebsame Überraschungen gibt. Frucht, Frucht, Frucht – Thiole „erfreuen das Aromaherz“ Durch die Kaltsedimentation, oder auch Stabulation genannt, können mehr Thiol-Vorstufen aus dem Traubenmost gelöst werden. Die daraus resultierenden Weine, zeigen dann exotische Aromen nach Grapefruit, Passionsfrucht, Ananas oder Mango. Die Stabulation verleiht den Weinen deutlich mehr Frucht, was bei Rebsorten wie Müller-Thurgau, Silvaner oder Weißburgunder (vor allem im Basissegment) ein gutes Stilmittel sein kann. Vorsicht gilt bei...