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Weintourismus

Wir lassen viel Geld auf der Straße liegen

von Leitartikel von Hermann Morast | Weinbauverband Württemberg Quelle WVW erschienen am 25.04.2026
Wertschöpfung durch Weintourismus – dieses Potenzial ist im Ländle längst nicht ausgeschöpft. © Stuttgart-Marketing GmbH
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Warum spricht ein Weinbauverband zunehmend über Weintourismus? Mehrfach habe ich die Diversifizierung unserer Betriebe thematisiert, dennoch möchte ich erneut diesen Ansatz aufgreifen. Denn unsere Gesellschaft verändert ihren Blick auf Alkohol stetig. Das fordert uns heraus, neue Wege im Absatz und in der Kommunikation unserer Weine und ihrer Herkunft zu gehen. Gleichzeitig wächst das Bedürfnis nach regionalen, naturnahen Erlebnissen. Genau hier liegt eine große Chance für unsere Betriebe: Wir können authentische Angebote schaffen, die Genuss, Landschaft und Begegnung verbinden. Die aktuelle dwif-Studie verdeutlicht: Weinbau und Weintourismus erzeugen eine erhebliche Wertschöpfung, die weit über die einzelnen Betriebe hinausgeht. Investitionen in diesen Bereich sind daher auch gesellschaftlich gut vermittelbar. Die Forderung nach Fördermitteln lässt sich so nachhaltiger begründen als reine Krisenhilfen, die wir selbstredend weiter mit maximaler Intensität fordern. Ich möchte Sie ermutigen, die Angebote des laufenden Weintourismusprojekts zu nutzen. Auch wenn Zeit für Weiterbildung und strategische Ausrichtung knapp ist, lohnt sich meines Erachtens immer der Blick auf neue Erlösquellen. Weitere Informationen und Ansprechpartner finden Sie auf unserer Homepage sowie bei der LVWO Weinsberg.

Zur Person
Hermann Morast
ist Geschäftsführer des Weinbauverbands Württemberg.
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